Presse

Tage der seelischen Gesundheit - Dülmens Bürgermeister Carsten Hövekamp zu Gast beim Info-Stand

Der Infostand in Dülmen unmittelbar vor den Tagen der seelischen Gesundheit hat schon Tradition. Vereinsmitglieder und Mitarbeitende aus Einrichtungen und Diensten mit einem Hilfeangebot für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen informieren hier über das Programm der Aktionstage.  Die Stadt Dülmen ist ebenso wie der Kreis und eine Reihe weiterer Städte und Gemeinden Mitglied im Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V., der die Aktionstage alljährlich organisiert. Der Bürgermeister der Stadt Dülmen, Carsten Hövekamp (Bildmitte), der dem Info-Stand gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Christoph Noelke (links im Bild) einen Besuch abstattete, wünschte gutes Gelingen.
Carsten Hövekamp (Bildmitte) gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Christoph Noelke (links im Bild) am Info-Stand

Ein neuer Dienst für das gesamte Kreisgebiet

VICA-APP kümmert sich um fachpsychiatrische Begleitung im häuslichen Umfeld

Coesfeld. Es ist ein relativ neuer Dienst, den die Ambulante Psychiatrische Pflege (APP) der VICA im Rahmen der Christophorus-Kliniken im Fachbereich Pflegen und Wohnen seit Ende 2020 vorhält. Zuvor hatte sich der Kreiscaritasverband Coesfeld darum gekümmert. Ivanka Tennagels von der VICA-APP erläuterte in Coesfeld der Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. den raschen Aufbau dieses Dienstes. Aufgrund hoher Nachfrage von Kliniken, Fachärzten, Psychotherapeuten, Angehörigen und betroffenen Menschen begleiten kreisweit12 Mitarbeiter im Durchschnitt 65 bis 70 Klienten.

Hauptaufgabenbereich der APP ist die fachpsychiatrische Begleitung im häuslichen Umfeld. Wenn eine psychische Krise den Körper und die Seele in ein Ungleichgewicht gebracht hat, braucht der betroffene Mensch Zeit und professionelle Unterstützung, um wieder zu genesen. Hilfen sind u.a. Schaffung einer stützenden und sinngebenden Tagesstruktur oder Förderung eines eigenverantwortlichen Umgangs mit der ärztlich verordneten Gesamtmedikation – auch durch Verabreichung der Medikamente. Es gibt eine Fülle von unterstützenden Maßnahmen über den Erhalt und der Wiederherstellung von Sozialkontakten bis hin zur Motivierung und Begleitung zu notwendigen Arzt- oder Therapeutenbesuchen.

Ivanka Tennagels steht betroffenen Menschen oder Angehörigen auch im persönlichen Gespräch gern zur Verfügung: Tel. 02594 / 92-20022.
Ferner wurden auf dieser Mitgliederversammlung erste Akzente für die diesjährigen Tage der seelischen Gesundheit gesetzt: Termine sind vom 10. bis 14. Oktober an drei Orten im Kreisgebiet.
Kümmern sich um professionelle Unterstützung um Menschen, die in einer psychischen Krise gekommen sind, Mitte: Referentin Ivanka Tennagels sowie Valentin Merschhemke (l.) und Anja Maaß vom Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste.

Seelische Gesundheit im neuen Haus der Caritas in Dülmen

Gemeinnütziger Verein begrüßt neue Begegnungs- und Tagungsstätte / Sozialraumorientierung

Kreis Coesfeld. Aus dem Staunen kam der 18-köpfige Vorstand des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld nicht heraus: Bei ihrer Tagung im neuen Haus der Caritas an der Ostlandwehr in Dülmen erfuhren sie von Hagen Freund, Fachbereichsleiter „Sucht &Psychiatrie“, sowie der Teamleiterin für „Ambulant Begleitetes Wohnen“ Barbara Grebing, dass sich im neuen Haus an der Ostlandwehr der Lebensmittelpunkt und Wohnraum mit sieben Apartments für Menschen mit einer psychischen Erkrankung und / oder einer Suchterkrankung befindet. 

Dort ist nun auch eine Tagesstätte als teilstationäres Angebot für chronisch erkrankte Menschen, ferner eine Kontakt- & Beratungsstelle - als ein Angebot zum Abschalten, Durchatmen und Kraft tanken - sowie Büroräume für die Fachdienste Ambulant Begleitetes Wohnen. Kernpunkt ist aber für alle Bürger, vor allem des Quartiers in Dülmen, eine einladende Begegnungsstätte. Für den Caritasverband für den Kreis Coesfeld sei diese Sozialraumorientierung ein Fachkonzept, das zum Ziel habe, Arrangements zu schaffen, in denen Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen unter gezielter professioneller und freiwilliger Unterstützung möglichst aus eigener Kraft ihr Leben gestalten können.

„Seelische Belastungen und psychische Erkrankungen können die Gestaltung des alltäglichen Lebens einschränken“, so resümierte Valentin Merschhemke als Vorsitzender des kreisweiten gemeinnützigen Vereins. Von daher seien die genannten Angebote des Caritasverbandes für die Betroffenen eine oft lebenswichtige Hilfe. Ehrenvorsitzender Dr. Wilhelm Oelenberg, früherer langjähriger Leiter der Klinik am Schlossgarten Dülmen für Psychiatrie und Psychotherapie, würdigte die Aktivitäten des Vereins – auch die erfolgreichen Tage der seelischen Gesundheit, die kürzlich in Billerbeck, Dülmen und Lüdinghausen stattfanden. Es geht hier stets um Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, Infostände und Kulturveranstaltungen. Die weiteren Aktivitäten sollen nun im Rahmen einer Klausurtagung festgelegt werden.

Ein Modell für Hilfen von Menschen mit psychischen Problemen sei das neue Haus der Caritas an der Ostlandwehr in Dülmen, so der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis – hier v.l. Valentin Merschhemke, Hagen Freund, Barbara Grebing, Anja Maaß und Dr. Wilhelm Oelenberg

Gemeinsam über den Berg - Seelische Gesundheit in der Familie

Tage der seelischen Gesundheit Ende September

Viele Menschen leiden unter den Folgen der Corona-Pandemie, die Auswirkungen auf Familien sind dabei besonders. Die seelische Gesundheit aus diesem Blickwinkel thematisiert der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. in der Zeit vom 27.09. – 01.10.21 in Veranstaltungen in Billerbeck, Dülmen und Lüdinghausen. Die Sorge um die Gesundheit der Familienmitglieder, Quarantänen, Kontaktbeschränkungen, Home-Schooling, Home-Office und Lockdowns führen zum arg begrenzten Bewegungsraum. An die vielen neuen Begriffe mag man sich gewöhnen, an den damit verbundenen familiären Dauerstresstest weniger. Viruslast anders interpretiert. Und natürlich werden dadurch bereits bestehende Probleme in einer Familie noch einmal verstärkt.
„Wir sind sehr froh“, so Valentin Merschhemke, der langjährige und frisch wiedergewählte Vereinsvorsitzende „dass wir nach der Corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr nun wieder Angebote im Rahmen der Tage der seelischen Gesundheit machen können.“ Gerne habe der Verein das von der bundesweit aktiven Stiftung seelische Gesundheit ausgegebene Rahmenthema aufgenommen: Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie. „Es passt in diese Zeit, auch wenn sich die Umstände niemand gewünscht hat“. Die Stiftung ruft in jedem Jahr überregional dazu auf, Veranstaltungen zu einem Schwerpunktthema der psychischen Gesundheit durchzuführen. 
Der Frage „Die virtuelle Welt - Faszination und/oder Gefahr?“ wird am letzten Montag im September (27.09.) Lioba Krüger-Rosenke in ihrem Vortrag in billerbecks´ Bahnhof nachspüren. 
Monika Holtkamp, von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Dülmen, wird am darauffolgenden Mittwoch (29.09.) in den Räumen der Beratungsstelle zu „Mehrgenerationenfamilie
- mehr Konflikte, mehr Chancen?“ referieren. Abschließen wird die Reihe Dr. Johanna Schulte Wermlinghoff, Kinder- und Jugendpsychiaterin in der LWL-Klinik Marl-Sinsen am Freitag (01.10.) mit
ihrem Beitrag im Caritas-Haus in Lüdinghausen „Gemeinsam über den Berg mit Empathie und Koregulation“.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr. Nach den Vorträgen wird die Gelegenheit zu Nachfragen und zur Diskussion bestehen. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Teilnahme ist allerdings nur unter Beachtung der 3-G-Regel möglich: getestet, geimpft oder genesen.

Anja Maaß (l.) und Valentin Merschhemke (r.), beide vom Vorstand des Vereins zur Förderung der psychosozialer Dienste im Kreis Coesfeld (seeGe) engagieren sich gemeinsam mit Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr für die seelische Gesundheit von Menschen im Kreis Coesfeld. (Foto Kreis Coesfeld)

Gemeinsam über den Berg mit Empathie und Korregulation

Vortrag von Dr. Schulte Wermlinghoff im Caritas Haus in Lüdinghausen

Mit einem Vortrag der Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. Johanna Schulte Wermlinghoff finden die vom Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. veranstalteten Tage der seelischen Gesundheit am Freitag, 01.10.21, ihren Abschluss.

Die Schließung von Kindertagesstätten, Schulen und Ausbildungsstätten, Homeoffice, Betreuung und Beschulung der Kinder in der eigenen Wohnung, eingeschränkte Sport- und Freizeitangebote, zusätzliche Kosten im Haushalt - die Eindämmungsmaßnahmen gegen das Corona-Virus trafen und treffen Familien in besonderem Maße. „In unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanz Marl zeigen sich jetzt vor allem jene Kinder und Jugendliche, die im Homeschooling und im Lockdown den Anschluss verloren haben und z.B. Ängste, Depressionen und andere Symptome bieten“, so die Referentin vorab. Im Vortrag werde auf die Bedeutung von Einfühlungsvermögen im Miteinander in Krisenzeiten generell eingegangen. Emotionen selbst zu regulieren und dabei Unterstützung zu leisten – Koregulation - sind hier wichtige Techniken. „Es werden Strategien vorgestellt, wie Eltern durch Selbstempathie und Selbstfürsorge sowie Koregulation ihre Kinder emotional unterstützen können, damit auch diese den Alltag meistern.“ 

Die Veranstaltung im Caritas-Haus, Bahnhofstraße 24, beginnt um 19.00 Uhr. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist allerdings nur unter Beachtung der 3-G-Regel möglich: getestet, geimpft oder genesen. Entsprechende Nachweise und Ausweispapiere sind vorzulegen. Tests dürfen höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Dr. Johanna Schulte Wermlinghoff

Mehrgenerationenfamilie - mehr Konflikte, mehr Chancen?

Vortrag von Monika Holtkamp im Rahmen der Tage der seelischen Gesundheit

Das Miteinander in einer Mehrgenerationenfamilie hat seine besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten. Corona hat sich auch hier in den letzten eineinhalb Jahren weit oben auf die familiäre Tagesordnung gesetzt. Monika Holtkamp, Leiterin der Dülmener Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Münster, wird dazu am Mittwoch, dem 29.09.21, ab 19.00 Uhr in den Räumen der EFL am Overbergplatz 4 referieren.

Was macht das Besondere an dem Zusammenleben mit mehreren Generationen aus? Welche Interessen, Bedürfnisse, Wertvorstellungen prallen aufeinander und wie können wir ein gutes Miteinander in einer Mehrgenerationenfamilie gestalten? Antworten auf diese Fragen werden im Mittelpunkt des Vortrages stehen. Ausgehend von Erfahrungswissen und Ergebnissen aus der Forschung soll es auch darum gehen, wie die Auswirkungen von Corona in der Mehrgenerationenfamilie Konflikte verschärfen können oder die Familie zur Entlastung beitragen kann.
Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist allerdings nur unter Beachtung der 3-G-Regel möglich: getestet, geimpft oder genesen. Entsprechende Nachweise und Ausweispapiere sind vorzulegen. Tests dürfen höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Monika Holtkamp

Die virtuelle Welt - Faszination und / oder Gefahr?

Auftaktveranstaltung der Tage der seelischen Gesundheit mit Lioba Krüger-Rosenke in Billerbeck

Am Montag (27. Sept.) starten um 19.00 Uhr in billerbecks´ Bahnhof die vom Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. organisierten Tage der seelischen Gesundheit. Lioba Krüger-Rosenke, Teamleiterin der Sucht- und Drogenberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Dülmen, wird die virtuelle Welt in den Blick nehmen. Welchen Reiz üben digitale Medien aus und ab wann wird eine Nutzung problematisch? Warum haben Smartphone und Co. einen so hohen Stellenwert, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie hat sich die Nutzung verändert? Welchen Einfluss hat die Coronapandemie und wie viele Menschen entwickeln eigentlich eine „Mediensucht“ und warum? Wer ist besonders gefährdet in den „virtuellen Welten“ gefangen zu werden? Und was heißt eigentlich „Mediensucht“? Diese Fragen sollen in dem Vortrag beantwortet werden. Im Anschluss steht die Referentin für Diskussionen und Fragen zur Verfügung.
„Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“ lautet das diesjährige Rahmenthema der Tage der seelischen Gesundheit. Die Auswirkungen von Corona – dem „Berg“ - auf das familiäre Zusammenleben spielen dabei eine besondere Rolle. Am Mittwoch und Freitag folgen Veranstaltungen in Dülmen und Lüdinghausen. 

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist allerdings nur unter Beachtung der 3-G-Regel möglich: getestet, geimpft oder genesen. Entsprechende Nachweise und Ausweispapiere sind vorzulegen. Tests dürfen höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Lioba Krüger-Rosenke

SeeGe-Mitgliederversammlung in Osterwick

Mehr Aufgaben, mehr Mitglieder und eine Prise Aufbruchsstimmung

Eine Prise Aufbruchsstimmung nach langer pandemiebedingter „Zwangspause“ war jetzt bei der Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V., der unter dem Kürzel „seeGe“ firmiert, spürbar. Der Verein, der sich die Förderung der seelischen Gesundheit im Kreis Coesfeld auf die Fahnen geschrieben hat, wird mit einem neuen Vorstandsteam und vielen Ideen starten. Dabei geht es um kontinuierliche Förderung von Angeboten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und vor allem die Tage der seelischen Gesundheit“, die seit über 20 Jahren erfolgreich im Kreis Coesfeld angeboten werden und in diesem Jahr vom 27.09. bis 01.10. in Billerbeck, Dülmen und Lüdinghausen stattfinden.

Der Vorstand wurde bei den Neuwahlen breiter aufgestellt und tritt für die nächsten zwei Jahre mit einer 18-köpfigen Mannschaft aus bewährten Kräften und einigen neuen Mitgliedern an. Im Amt bestätigt wurden Valentin Merschhemke (Coesfeld) als Vorsitzender und Anja Maaß (Havixbeck) als stellvertretende Vorsitzende. Nach über 25-jähriger Tätigkeit im und für den Verein wurde Elisabeth Spoerk mit besonderer Würdigung verabschiedet. „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, lädt Merschhemke zur Beteiligung an den Vereinsaktivitäten ein. „Dass die Zahl unserer Mitglieder stetig wächst und wir die 100 inzwischen deutlich überschritten haben, ist ein sehr gutes Zeichen.“ Gewachsen ist im Laufe der Jahre auch der Umfang der Aufgaben, in denen sich der Verein engagiert.

Ebenfalls in Coesfeld möchte sich der Verein am Citylauf Coesfeld beteiligen.

Der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig tätig. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Interessierte können sich an die Geschäftsführung des Vereins wenden (Tilbeck 2, 48329 Havixbeck; Tel. 02507/981-180). Der Mitgliedsbeitrag beträgt zurzeit 10,00 € pro Jahr. Darüber hinaus kann freiwillig ein höherer Beitrag entrichtet werden.

Informationen über Angebote für Menschen mit psychischen Problemen sind auch im Gesundheits- und Sozialadressbuch des Kreises Coesfeld enthalten.

Vorsitzender Valentin Merschhemke (2. von re.) und seine Stellvertreterin Anja Maaß (3. von re.) sowie die Vorstandsmitglieder hoffen bei der seeGe-Mitgliederversammlung auf erfolgreiche „Tage der seelischen Gesundheit“ im Herbst.

Verein nimmt Aktivitäten wieder auf

Mitgliederversammlung am 19.08. in Osterwick

Tage der seelischen Gesundheit 2021

„Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“

Nach fast einem Jahr ohne nennenswerte Vereinsaktivitäten hat seeGe - der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. wieder die Arbeit aufgenommen. „Wir wollen und werden wieder Veranstaltungen anbieten“, betont Valentin Merschhemke, Vorsitzender des Vereins. 

Am 19.08. findet um 18:30 Uhr die Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahlen in der Tagespflege Sankt Elisabeth (Seniorenheim der Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian, Schöppinger Straße 10 (Lengers Kämpchen) in Rosendahl-Osterwick statt. 

Auch in diesem Jahr finden rund um den World Mental Health Day am 10. Oktober wieder deutschlandweit Aktionswochen für seelische Gesundheit statt. So laufen auch im Kreis Coesfeld die Planungen für die Tage der Seelischen Gesundheit in der letzten Septemberwoche (ab 27.09.) an. Das Motto lautet diesmal: „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“. 

Die Pandemie hat vor allem die Familien in Deutschland hart getroffen. „Das Thema der Aktionswoche trifft den Nerv unserer Zeit. Wir wollen die öffentliche Aufmerksamkeit auf die weiterhin schwierige Lage vieler Familien richten, die in der Pandemie psychisch an ihre Grenzen gekommen sind und dringend Hilfe benötigen. Dafür sind wir auf engagierte Mitstreitende angewiesen, die als Experten oder Betroffene mit uns gemeinsam das Programm gestalten“, betont Valentin Merschhemke, Vorsitzender des Vereins. 

In der letzten Septemberwoche bietet seeGe - der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. schon seit langem Informationen zu psychischen Problemen und Möglichkeiten der Hilfe an. In der Regel sind das Vorträge, Diskussionen und Lesungen live mit Publikum, aber voraussichtlich auch als Livestream im Internet. Nach den Beiträgen der Referierenden wird die Gelegenheit zu Fragen und Tipps bestehen für wirksame Strategien, damit umzugehen – live vor Ort oder digital im Netz: „Wir können nicht abschätzen, was Corona dann zulassen wird, brauchen aber einen Planungsvorlauf“, so Merschhemke, Vorsitzender des Vereins. Zudem wolle man das Infektionsrisiko so gering wie möglich halten. 

Weitere Infos sind ab Anfang September auf der Homepage des Fördervereins zu finden.

Hintergrund:

Der World Mental Health Day der World Federation for Mental Health

(WFMH) findet jedes Jahr am 10. Oktober statt. Das Thema 2021 lautet „Mental Health in an Unequal World“ und unterstreicht die wachsende Ungleichheit bei der Behandlung psychischer Erkrankungen zwischen den reichen und armen Ländern auf der Welt. 75 bis 95 % der Betroffenen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben noch immer keinen Zugang zu psychiatrischer und therapeutischer Versorgung.


Depressionen, Ängste, Suizidgefahr

Dr. Wilhelm Oelenberg stellt seelische Tiefen und Möglichkeiten der Überwindung dar

Die Zahl der Menschen, die wegen einer depressiven Erkrankung Hilfe suchen, nimmt seit Jahren zu. Belastende Ereignisse oder anhaltende Stresssituationen können zu starken Stimmungsschwankungen führen. Ebenso treten Depressionen auf, ohne dass auf den ersten Blick eine eindeutige Ursache erkennbar ist. Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Interessenlosigkeit sind häufige Symptome. Ein erhöhtes Suizidrisiko kann die Folge einer Depression sein. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Wilhelm Oelenberg informiert am 30. Oktober 2019 (Mittwoch) ab 19:00 Uhr in der Familienbildungsstätte in Coesfeld (Marienring 27) über Depressionen, Ängste und Suizidalität.


Facharzt Dr. Wilhelm Oelenberg referiert in Coesfeld

« vorherige Seite [ 1 2 ] nächste Seite »