Presse

Jede Psyche zählt

seeGe e.V. stellt Weichen für 2026 im inklusiven Ambiente Mitgliederversammlung im „Laden Karthaus“ im Stadtquartier Dülmen

Der Ort für die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins seeGe (Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V.) hätte kaum passender gewählt sein können. Zwischen farbenfrohen Kerzen, die zur Erstkommunion individuell gestaltet werden können und hochwertigen Geschenkideen im Laden Karthaus im Dülmener Stadtquartier wurde deutlich, was der Verein seit Jahren predigt: Inklusion braucht Sichtbarkeit. Simone Jasper, pädagogische Leiterin des Ladens, gab den Teilnehmern zu Beginn einen Einblick in das Konzept des Angebots. Ein Jahr nach dem Umzug aus Weddern in die Dülmener Innenstadt habe sich der „Laden Karthaus“ als wichtiger Qualifizierungsstandort etabliert. Auf 170 Quadratmetern finden 24 Menschen mit Behinderung eine sinnvolle Beschäftigung und sind durch die zentrale Lage aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligt. „Das Stadtquartier bietet für das Konzept genau den Rahmen, den es braucht, um Barrieren in den Köpfen abzubauen“, resümierte Jasper.

Vorsitzender Valentin Merschhemke blickte auf ein bereits aktiv gestartetes Jahr 2026 zurück. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Schnittstelle von Sport und seelischer Gesundheit. In Kooperation mit dem Kreissportbund und dem Coesfelder Hausarzt Dr. Matthias Dilkaute wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Ein Informationsabend in Schapdetten verdeutlichte jüngst, wie wichtig es ist, Übungsleitern in den Vereinen Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Menschen zu geben.

Der Verein seeGe versteht sich seit jeher als breite Basis für eine gemeindenahe Psychiatrie. Hier ziehen Betroffene, Angehörige, Hilfeanbieter und die Politik an einem Strang. „Psychische Erkrankungen dürfen kein Tabu sein“, betonte Merschhemke und verwies auf die diesjährigen „Tage der Seelischen Gesundheit“ vom 10. bis 20. Oktober 2026. Unter dem Motto „Für Akzeptanz, gegen Ausgrenzung - Jede Psyche zählt“ wird der Verein wieder ein breites Programm im gesamten Kreisgebiet auf die Beine stellen. „Psychische Erkrankungen dürfen kein Tabu sein“, betonte Merschhemke vor den Mitgliedern. Neben Aufklärung setze der Verein auf konkrete Hilfe: Die seit einiger Zeit erfolgreich angebotenen sogenannten MHFA-Ersthelferkurse sollen Bürgern helfen, in psychischen Krisensituationen im privaten oder beruflichen Umfeld ebenso sicher zu reagieren wie bei einem klassischen Erste-Hilfe-Kurs. Souveränes Handeln in Krisensituationen – im Büro, im Verein oder in der Familie. 

Jede Psyche zählt: seeGe e.V. stellt Weichen für 2026 im inklusiven Ambiente Mitgliederversammlung im „Laden Karthaus“ im Stadtquartier Dülmen

Ein Lotse der Gesundheitsplanung geht nach 32 Jahren von Bord

Abschied nach 32 Jahren: Verein „seeGe“ verabschiedet Gesundheitsplaner Paul Kiffmeyer mit Kurs auf Spiekeroog

Wenn ein Mann nach mehr als drei Jahrzehnten die Kommandobrücke verlässt, dann darf man getrost von einer Zäsur sprechen: Nach 32 Jahren engagierter und wegweisender Begleitung hat der Verein „seeGe“ (Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V.) Paul Kiffmeyer als Mitglied der ersten Stunde verabschiedet. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte der Vorstand gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin Angelika Selhorst ein berufliches und ehrenamtliches Engagement, das weit über das übliche Maß hinausging.

Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Valentin Merschhemke und seiner Stellvertreterin, Anne Willing-Kertelge, dankte Selhorst dem künftigen Ruheständler für über drei Jahrzehnte unermüdlichen Einsatz an einer entscheidenden Schnittstelle der regionalen Infrastruktur.

„Paul Kiffmeyer hat die Vereinsarbeit von Anfang an mit guten Anregungen und fachlicher Tiefe mitgetragen“, betonte der Vorsitzende Valentin Merschhemke. „Er war nicht nur ein Planer, sondern ein Initiator vernetzter Strukturen, die den Menschen im Kreis direkt zugutekommen.“ Ob als Geschäftsführer der Gesundheitskonferenz oder in den unzähligen Arbeitskreisen von der Erwachsenen- bis zur Gerontopsychiatrie: Kiffmeyer brachte die Akteure an einen Tisch und bündelte die Interessen im Kreisgebiet. Die über die Kreisgrenzen hinaus bekannten „Tage der seelischen Gesundheit“ tragen unverkennbar seine Handschrift.

Ein besonderer Dank des Vereins galt in diesem Zuge auch den Landräten und der Kreispolitik der vergangenen drei Jahrzehnte. Diese hätten kontinuierlich den Rahmen dafür geschaffen, dass Kiffmeyer seine fachliche Expertise so wirkungsvoll einbringen konnte. Ohne diese politische Flanke, so hieß es am Abschiedsabend, wäre der Aufbau der heute so geschätzten Angebotsstrukturen – wie etwa der Kontakt- und Beratungsstellen – kaum denkbar gewesen.

Nach dem offiziellen Rückblick wurde es persönlich: Dass Paul Kiffmeyer ein leidenschaftlicher Fan der Nordseeinsel Spiekeroog ist, blieb bei der Feierstunde kein Geheimnis. Passend dazu überreichte der Vorstand ein Geschenk, das ihn auf seinen künftigen Reisen an die Küste begleiten wird. „Wir wünschen unserem ‚Lotsen‘ nun allzeit gute Fahrt im wohlverdienten Ruhestand und immer eine frische Brise im Rücken“, verabschiedete der Vorstand den sichtlich gerührten Experten unisono.

Abschied nach 32 Jahren: Weggefährten und Vorstand verabschiedeten den langjährigen Gesundheitsplaner Paul Kiffmeyer (2. v. r.) in den Ruhestand. Es gratulierten (v. l.) Vereinsvorsitzender Valentin Merschhemke, die stellvertretende Landrätin Angelika Selhorst und die stellvertretende Vorsitzende Anne Willing-Kertelge.

Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft

Tage der seelischen Gesundheit im Kreis Coesfeld

Hintergründe und Tipps, um persönliche Herausforderungen, Krisen und Zukunftsängste besser bewältigen zu können, sollen in diesem Jahr bei den Tagen der seelischen Gesundheit im Vordergrund stehen. Vom 06. - 11. Oktober 2025 setzt seeGe, der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V., seine alljährlich stattfindende Reihe fort. Der Verein übernimmt erneut das Leitthema des bundesweit aktiven Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit.
 
Zum Auftakt wird die Dipl.-Sozialpädagogin, Supervisorin und stellvertretende Vereinsvorsitzende Anne Willing-Kertelge in Dülmen zum Thema Kopf hoch – zuversichtlich bleiben in anstrengenden Zeiten vortragen und dabei praktische Übungen einbauen. Dirk Zeuner, langjähriger Leiter der Schulpsychologischen Beratungsstelle im Kreis Coesfeld, wird einen Tag später der Frage nachspüren: Wie kann ich Kids stark machen für die Schule? Dieses Thema dürfte bei vielen Eltern ein Dauerbrenner sein.
Wie immer wird es auch diesmal Gelegenheiten geben, mit den Referierenden ins Gespräch zu kommen. Bei der Veranstaltung APP in die Zukunft – digitale Unterstützung bei psychischen Problemen ist das am Mittwoch der Veranstaltungswoche sogar ausdrücklich Teil des Programms. Der Hausarzt Dr. Matthias Dilkaute und weitere Vereinsmitglieder wollen zeigen, welche Unterstützung spezielle Apps im Falle psychischer Beeinträchtigungen leisten können und das mit Beteiligung der Gäste auch praktisch ausprobieren.
 
„In Belastungssituationen und schwierigen Lebenslagen braucht es eine psychische Widerstandskraft“, betont der Vereinsvorsitzende, Valentin Merschhemke. Die sogenannte Resilienz helfe dabei, in Belastungssituationen nicht so schnell aus der Bahn geworfen zu werden. „Genau hierauf legen wir in diesem Jahr den Fokus“.
 
Eine Gebühr für die Teilnahme an den Vorträgen im Rahmen der Tage der seelischen Gesundheit wird nicht erhoben. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr und dauern jeweils ca. 90 Minuten.

Der seeGe-Vorstand lädt zu den Tagen der seelischen Gesundheit ein.

SeeGe-Vorstand zu Gast im Nottulner „LadenLokal“ von Stift Tilbeck

Beziehungen stiften, Barrieren abbauen und Freundschaften fördern – das ist das erklärte Ziel des „LadenLokals“ in Nottuln. Der Name ist Programm. „Unser LadenLokal ist ein inklusiver Ort der Begegnung für alle Altersklassen, für Menschen mit und ohne Behinderung“, das erklärte die pädagogische Fachkraft der Stift Tilbeck GmbH, Inken Sinn, den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Fördervereins der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V: (SeeGe) rund um den Vorsitzenden Valentin Merschhemke.

Seit November 2023 ist das „LadenLokal“ in den Räumen einer ehemaligen Apotheke am Potthoff beheimatet und gibt neben dem Haus Antonius an der Kreulichstraße insgesamt 30 Menschen mit Handicap eine Tagesstruktur.
Nach Havixbecker Vorbild ist auch die Nottulner und seit kurzem auch in Roxel eröffnete Einrichtung entstanden und wird von den Nottulnern mit regem Interesse verfolgt. „Mit unserem Angebot möchten wir Begegnungen und ein kreatives Miteinander ermöglichen", erläuterte Inken Sinn die zusammen mit Kollegen das LadenLokal organisiert und die Veranstaltungen in das den Räumlichkeiten plant. Kleider tauschen, bei Kuchen plauschen sowie Geschichten lauschen und Bücher tauschen, lauten zum Beispiel zwei der wöchentlichen Angebote. Das Wochenprogramm und weitere Veranstaltungen werden zukünftig im Schaufenster des LadenLokals Nottuln, auf der Website und in der Dorffunk-App veröffentlicht. Eine Kontaktaufnahme mit den beiden Projektleiterinnen ist möglich unter den Telefonnummern 01 60/93 47 45 55 und 01 51/53 64 06 81 oder per Mail an ladenlokal.nottuln@stift-tilbeck.de. Besucher, die vom Angebot begeistert sind und es fördern möchten, dürfen gerne einen freiwilligen Dankeschön-Beitrag leisten, der für die Finanzierung zusätzlicher Angebote verwendet wird.

Der Förderverein nutzte die Räumlichkeiten für seine jüngste Vorstandssitzung. Die Planung der diesjährigen Tage der seelischen Gesundheit im Oktober laufen bereits auf Hochtouren.
Der Verein nimmt dabei das vom deutschlandweit aktiven Aktionsbündnis Seelische Gesundheit für 2025 herausgegebene Kampagnen-Motto auf: „Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft.“
Die Mitglieder des SeeGe-Vorstands rund um den Vorsitzenden Valentin Merschhemke (1. Reihe 2. v. li.). mit Inken Sinn, Projektleiterin LadenLokal Nottuln (1. Reihe 1. v. li.).

Veranstaltung zum 30 jährigen Jubiläum des Vereins

Eindrucksvoller Abend zur seelischen Gesundheit

Auf der Burg Vischering fand am Welttag der seelischen Gesundheit (10.10.) das 30jährige Jubiläum des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. – seeGe – statt. Der Zusammenschluss der unterschiedlichen Dienste von der Klinik am Schlossgarten, über den sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Coesfeld, vielen Trägern wie Alexianer, Caritas, Stift Tilbeck, Werkstätten Karthaus und Beratungsstellen bis hin zu Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ist einzigartig. Sie alle eint das Interesse, psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und Betroffene zu entstigmatisieren. 

Im Rückblick durch den Vorsitzenden Valentin Merschhemke zeigten Fotos die vielfältigen Aktivitäten des Vereins: Zum 25. Mal starteten in diesem Jahr die Tage der seelischen Gesundheit mit Vorträgen, einer Ausstellung und Info-Ständen sowie der Teilnahme am Citylauf in Coesfeld. Regelmäßig findet die Fortbildung „Systemsprengern anders begegnen“ in Kooperation mit Kommunen und Ordnungskräften statt. Auch Mental Health First Aid (MHFA) Ersthelfer-Kurse werden vom Verein unterstützt. Die Kurse vermitteln Laien Grundkenntnisse über psychische Gesundheitsprobleme und die Möglichkeiten, gezielte Ersthelfergespräche mit Betroffenen aus dem eigenen Nahbereich zu führen. Landrat Schulze Pellengahr und Bürgermeister Mertens dankten dem Verein für das wichtige Engagement. Denn „Sie haben das Thema psychische Gesundheit im Kreis Coesfeld unermüdlich in die Öffentlichkeit gerückt und damit auch salonfähig gemacht“, so Bürgermeister Mertens in Vertretung für die Kommunen im Kreis. Wie wichtig dies ist, zeigen auch jüngste Meldungen der Krankenkassen. Psychische Erkrankungen nehmen stetig zu.

Nach einem kleinen Imbiss schloss sich der eindrückliche Vortrag der Fotografin Nora Klein aus Erfurt an, deren Bilder noch bis zum 17.11. in einer Ausstellung in der Burg Vischering zu sehen sind: „Mal gut, mehr schlecht. Sensible Einsichten in die Innenwelt der Depression.“ Gemeinsam mit Betroffenen sind berührende Bilder entstanden, deren Wirkung sich im abgedunkelten Raum der Vorburg entfalteten. Ganz im Sinne, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, tauchten die Zuhörenden in die Innenwelt depressiver Menschen ein. Im anschließenden Gespräch auch mit dem Hausarzt Dr. Dilkaute aus Coesfeld ging es um Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige. 

„Die Türen der Hausärzte sind immer offen, gerade wenn es schwierig wird. Kommen Sie und reden Sie mit uns.“, so Dr. Dilkaute. Gerade der Zusammenschluss des Fördervereins hat im Kreis Coesfeld ein gutes Netz verschiedener Hilfen entstehen lassen. Auch wenn die Wartezeiten auf Therapieplätze hier ähnlich hoch sind wie überall, gibt es die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen oder den sozialpsychiatrischen Dienst, die niedrigschwellig und kostenfrei unterstützen können, bis ein Therapieplatz gefunden ist. Auch Selbsthilfegruppen im Kreis Coesfeld oder die Deutsche Depressionsliga bieten Hilfen an. Dr. Kociucki, Vorstandsmitglied der Deutschen Depressionsliga, wies z.B. auf den Selbstcheck hin, den man auf der Homepage www.depressionsliga.de machen kann. Auch Hausärzte können digitale Hilfsangebote nennen und verschreiben. Die kostenlose glücklich-App von der Lebenshilfe Hamburg richtet sich gezielt auch an Menschen, die eine einfache Sprache bevorzugen. Jeden Tag gibt es eine kleine Übung, die fröhliche Gedanken bringt.
 Wer Lust bekommen hat, sich im Verein zu engagieren, kann sich auf unseren Seiten weiter informieren. Hier findet man auch ein Beitrittsformular.


von links: Valentin Merschhemke - Vorsitzender des Vereins, Nora Klein - Fotografin, Claudia Kociucki - Vorstandsmitglied Deutsche Depressionsliga, Dr. Matthias Dilkaute - Hausarzt aus Coesfeld

Vorbereitung für die Tage der seelischen Gesundheit 2023



Der Vorstand tütet ein: Zahlreiche Adressatinnen und Adressaten haben jetzt den Flyer der diesjährigen Tage der seelischen Gesundheit erhalten.

Wenn Angst erdrückend wird - Tage der seelischen Gesundheit 2023

Interview mit Valentin Merschhemke - Vorstand des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld

Presse_AZ_Kreisseite_16-08-2023.pdf [920.1 KByte]

SeeGe-Mitgliederversammlung in Dülmen

Vorstand stellt sich für mehr Aufgaben und Projekte neu auf

Ein überaus positives Fazit konnte der Vorstand des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V., der unter dem Kürzel `seeGe´ firmiert, jetzt auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung in Dülmen ziehen. Durchweg gut besuchte Veranstaltungen während der Tage der seelischen Gesundheit im vergangenen Oktober, die kontinuierliche Förderung von Angeboten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, eine abermals ausgebuchte Fortbildungsreihe „„Systemsprengern“ anders begegnen“ sowie ein neues Online-Fortbildungsangebot für Fachleute sind wichtige Eckpfeiler dieser Bilanz. Der Verein, der sich die Förderung der seelischen Gesundheit im Kreis Coesfeld auf die Fahnen geschrieben hat, wird mit einem neuen Vorstandsteam und vielen Ideen starten.
Dabei geht es um kontinuierliche Förderung von Angeboten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und vor allem die Tage der seelischen Gesundheit“, die seit über 20 Jahren erfolgreich angeboten werden und auch in diesem Jahr im Herbst im Kreis Coesfeld stattfinden.
Der Vorstand wurde bei den Neuwahlen breit aufgestellt und tritt für die nächsten zwei Jahre mit einer 17-köpfigen Mannschaft aus bewährten Kräften und einigen neuen Mitgliedern an. Im Amt bestätigt wurde Valentin Merschhemke (Coesfeld), als stellvertretende Vorsitzende fungiert nun Anne Willing-Kertelge (Lüdinghausen). 
Neu gewählt wurden Ulrich Mete (Billerbeck) als Schatzmeister, Kirsten Badengoth (Havixbeck), Milena Last (Münster), Bodo Dreier (Coesfeld) und Norbert Dikomey (Dülmen) als Beisitzer.
Nach langjährigem Engagement im und für den Verein wurden Barbara Grebing, Norbert Hagemann, Ilona Höhne, Anja Maaß mit besonderer Würdigung verabschiedet.
 „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, lädt Merschhemke zur Beteiligung an den Vereinsaktivitäten ein. „Dass die Zahl unserer Mitglieder stetig wächst und wir die 100 inzwischen deutlich überschritten haben, ist ein sehr gutes Zeichen.“ Gewachsen ist im Laufe der Jahre auch der Umfang der Aufgaben, in denen sich der Verein engagiert.
Ebenfalls in Coesfeld möchte sich der Verein am Citylauf Coesfeld beteiligen.
Der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig tätig. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Interessierte können sich an die Geschäftsführung des Vereins wenden (Tilbeck 2, 48329 Havixbeck; Tel. 02507/981-701). Der Mitgliedsbeitrag beträgt ab Juni 15,00 € pro Jahr. Darüber hinaus kann freiwillig ein höherer Beitrag entrichtet werden.

Informationen über Angebote für Menschen mit psychischen Problemen sind auch im Gesundheits- und Sozialadressbuch des Kreises Coesfeld enthalten.


Vorsitzender Valentin Merschhemke (2. Reihe, 3. von re.) und seine Stellvertreterin Anne Willing-Kertelge (1. Reihe, 2. von re.) sowie die Vorstandsmitglieder hoffen bei der seeGe-Mitgliederversammlung auf erfolgreiche „Tage der seelischen Gesundheit“ im Herbst.

Ein neuer inklusiver Ort der Begegnung

„LadenLokal“ in Havixbeck an der Hauptstraße / Tagung

Kreis Coesfeld. „Unser LadenLokal ist seit September an der Hauptstraße in Havixbeck ein inklusiver Ort der Begegnung. Wir möchten gemeinsam Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung schaffen, Beziehungen stiften, Barrieren abbauen und Freundschaften fördern“, das erklärte der neue Geschäftsführer des „Stiftes Tilbeck“ Guido Hoffmann dort bei der Tagung des erweiterten Vorstandes des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. Hoffmann ist Geschäftsführer an der Seite von Thomas Kronenfeld. Hoffmann nimmt den Platz der langjährigen Geschäftsführerin Ruth Meyerink ein, die im vergangenen Jahr verabschiedet wurde. Lea Duchardt und Malte Schanz sind in den neuen Räumen Ansprechpartner für Jedermann. 


Vereins-Vorsitzender Valentin Merschhemke blickte auf die Tage der seelischen Gesundheit in Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen zurück, die eine gute Resonanz fanden. Der Förderverein habe bereits viele Projekte für 2023 angestoßen, u.a. zum vierten Mal die Fortbildungsreihe „Systemsprengern anders begegnen“. Eine Anmeldung zur Fortbildungsreihe ist bis zum 24.Februar über die Internetseite des Kreises Coesfeld möglich (S. Seite Fortbildung)

Das sei ein Fortbildungsangebot von April bis Oktober für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit sogenannten „Systemsprengern“ und anderen besonders konfrontativ agierenden Menschen mit schweren psychischen Beeinträchtigungen im direkten Kontakt stehen oder in leitenden Funktionen für diese Aufgaben Verantwortung tragen. Viele Projekte und Ideen schon für das Jubiläumsjahr 2024 wurden schon jetzt geschmiedet. 30 Jahre  besteht dann der Förderverein für den Kreis Coesfeld. Geplant sind Vorträge und eine Ausstellung unter dem Thema „Mal gut, mehr schlecht“. Es geht um sensible Einsichten in die Innenwelten der Depression. Denn  psychische Krankheiten sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig - und doch sind die konkreten Symptome für viele Menschen rätselhaft und schwer greifbar. Mit verschiedenen medialen Formaten ermöglicht das Projekt die Krankheit Depression besser zu verstehen – durch Bilder und Worte.

Der neue Geschäftsführer des „Stiftes Tilbeck“ Guido Hoffmann (8.v.l.) und Valentin Merschhemke (5.v.l.) als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. freuten sich über den neuen inklusiven Ort der Begegnung an der Hauptstraße in Havixbeck

Tage der seelischen Gesundheit - Dülmens Bürgermeister Carsten Hövekamp zu Gast beim Info-Stand

Der Infostand in Dülmen unmittelbar vor den Tagen der seelischen Gesundheit hat schon Tradition. Vereinsmitglieder und Mitarbeitende aus Einrichtungen und Diensten mit einem Hilfeangebot für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen informieren hier über das Programm der Aktionstage.  Die Stadt Dülmen ist ebenso wie der Kreis und eine Reihe weiterer Städte und Gemeinden Mitglied im Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V., der die Aktionstage alljährlich organisiert. Der Bürgermeister der Stadt Dülmen, Carsten Hövekamp (Bildmitte), der dem Info-Stand gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Christoph Noelke (links im Bild) einen Besuch abstattete, wünschte gutes Gelingen.
Carsten Hövekamp (Bildmitte) gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Christoph Noelke (links im Bild) am Info-Stand

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