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Depressionen, Ängste, Suizidgefahr

Dr. Wilhelm Oelenberg stellt seelische Tiefen und Möglichkeiten der Überwindung dar

Facharzt Dr. Wilhelm Oelenberg referiert in Coesfeld

Die Zahl der Menschen, die wegen einer depressiven Erkrankung Hilfe suchen, nimmt seit Jahren zu. Belastende Ereignisse oder anhaltende Stresssituationen können zu starken Stimmungsschwankungen führen. Ebenso treten Depressionen auf, ohne dass auf den ersten Blick eine eindeutige Ursache erkennbar ist. Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Interessenlosigkeit sind häufige Symptome. Ein erhöhtes Suizidrisiko kann die Folge einer Depression sein. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Wilhelm Oelenberg informiert am 30. Oktober 2019 (Mittwoch) ab 19:00 Uhr in der Familienbildungsstätte in Coesfeld (Marienring 27) über Depressionen, Ängste und Suizidalität.

"Wichtig ist", so Dr. Oelenberg, "die Verantwortung für das eigene Leben und Tun zu behalten und sich in seelischen Krisen seiner Situation bewusst zu werden." Gelinge das ab einem bestimmten Punkt nicht mehr selbständig, könnten hier mit beratender und therapeutischer Hilfe gemeinsam Lösungswege entwickelt werden. Die Erfolgsaussichten dafür seien gut und oft sehr viel besser, als sich das aus eigener Kraft in trüben Seelenlagen erkennen lasse. Dr. Oelenberg, langjähriger Ärztlicher Leiter der Klinik am Schlossgarten in Dülmen, hat sich als Vortragender für diesen Abend zur Verfügung gestellt, nachdem der eigentlich als Referent zu diesem Themenbereich vorgesehene Viktor Staudt vor wenigen Wochen verstorben ist.

Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zu Gesprächen. Die Veranstaltung wird von seeGe - dem Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte in Coesfeld und der Klinik am Schlossgarten Dülmen organisiert. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich. Der Kreis Coesfeld ist Mitglied des Fördervereins und unterstützt dessen Aktivitäten.