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Fortbildungen

„Systemsprengern" anders begegnen.

Information • Training • Austausch

Fortbildungsangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit sogenannten
„Systemsprengern" und anderen besonders konfrontativ agierenden Menschen
mit schweren psychischen Beeinträchtigungen im direkten Kontakt stehen oder
in leitenden Funktionen für diese Aufgaben Verantwortung tragen.

Februar - September 2017 ∙ Sechs Termine, insgesamt 32 Stunden.

Früher oder später lernt man sie in jeder Einrichtung kennen. Die Menschen, die dem System seine Grenzen aufzeigen, in dem sie die Mitarbeiter an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. Seien es gewalttätige oder manipulative Patienten/Klienten oder aggressiv ausagierende Jugendliche - sie alle haben das Potential, Mitarbeiter ohnmächtig zu machen und sogar zu traumatisieren. Es ist eben schwer auszuhalten, wenn man als „Helfer" attackiert wird.

Mit dieser Fortbildungsreihe wollen wir psychosozial Tätigen die Gelegenheit geben, sich über Ursachen für die Entwicklung von „systemsprengendem Verhalten" und geeignete Herangehensweisen in unterschiedlichen Handlungsfeldern zu informieren.

Fünf Themenblöcke spannen einen weiten Bogen, der interessante - weil praxisnahe - Einblicke in die Systeme Psychiatrie, Jugendhilfe und Eingliederungshilfe ermöglicht. Die einzelnen Fortbildungstage sind so gestaltet, dass neben der Information durch ausgewiesene Experten auch Raum für entlastenden Erfahrungsaustausch und praktische Übungen besteht. Sie lernen also einerseits die wesentlichen Grundlagen und gesetzlichen Rahmenbedingungen kennen für den Umgang mit Patienten und Klienten, die herausforderndes, „systemsprengendes" Verhalten zeigen. Und andererseits erhalten Sie einen vertieften Einblick in aktuelle und innovative Handlungsansätze zwischen akuten Krisensituationen und längerfristiger Begleitung der Zielgruppe.

Der Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste im Kreis Coesfeld e.V. möchte mit diesem Fortbildungsangebot die bestehende Vernetzung zwischen Einrichtungen und Diensten im Kreisgebiet stärken und mit Blick auf schwierige Zielgruppen ausbauen. Denn auch das Gesamtsystem der sozialen und gesundheitlichen Versorgung steht in seinem effektiven Zusammenwirken regelmäßig auf dem Prüfstand, wenn „schwierige und konfrontativ agierende" Klienten auftreten.